Bei der Photoelektronenspektroskopie wird Röntgenstrahlung
eingesetzt. Diese Strahlung hat genug
Energie,
um Elektronen aus den Atomen herauszulösen. Die herausgelösten
Elektronen bezeichnet man als Photoelektronen.
Oben zeige ich ein Spektrum, das ich selbst aufgenommen habe. Die Bindungsenergie
gibt jeweils an, wie stark das Elektron an dem Atom gebunden war. Je kleiner diese
Energie ist, desto schneller sind die Elektronen, die von einem bestimmten
Photon herausgelöst wurden.
Man kann mit der Photoelektronenspektroskopie sehr schön die
Schalenstruktur des Atoms erkennen.
Im obigen Bild sieht man die Elektronen, die das P-, D- und
F-Orbital der 4. Hauptschale des Atoms verlassen haben.
Außerdem sieht man sehr schwach die Elektronen aus dem P-Orbital der 5. Hauptschale
und aus dem S-Orbital der 6. Hauptschale. Für schwere Atome können die Schalen
offensichtlich überlappen. Zudem sieht man, dass es in den Schalen zusätzliche
Unterstrukturen gibt.
Bei dem hier untersuchten Atom handelt es sich um Europium. Dieses Element befindet
sich im Periodensystem der Elemente
in der oberen der beiden Reihen, die meist
unter das System gezeichnet werden. Die Atome dieser Reihe werden als
seltene Erden bezeichnet. Europium ist jedoch nicht besonders selten.
Es ist nicht radioaktiv und wird in magnetischen Materialien verwendet.
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Photoelektronenspektroskopie
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